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Mein krieg mit power

Die Kategorie der Zeit hatte nur zwei Formen fr drei Zeitstufen: das Prsens, diente zum Ausdruck der Gegenwart und der Zukunft, und das Imperfekt (Prteritum) zum wurde zum Ausdruck der Vergangenheit gebraucht. Die analytischen Zeitformen Perfekt und Plusquamperfekt entwickelten sich im Ahd. und Mhd. aus biverbalen Wortgruppen wie haben + P.II, werden + P.II und sein + PII, in denen das noch deklinierbare Form haben, z. B. Argangana uurun ahtu daga. (Es waren acht Tage vergangen).

Die Herausbildung verschiedener literarischer Gattungen sowie der gelehrten Prosa und der Kanzlei - und Geschftsprosa in der frhneuhochdeutschen Zeit, die politische und religise Literatur der Reformationszeit Luthers, die Bemhungen der Humanisten um die deutsche Sprache frderten die weitere Entwicklung der syntaktischen Struktur der deutschen Sprache. Es kamen neue Konjuktionen auf, es entstanden neue Modelle komplexer Stze.

Die Prsensformen dieser Verben sind unregelmig, da sie im Gegensatz zu den regelmigen Verben des Ahd. keinen Themavokal haben, und die Personalendungen werden unmittelbar an das Wurzelmorphem angefgt. Aus diesem Grunde nennt man sie athematische Verben. Auerdem haben sie in der P. Sg. Prsens eine archaische gemeinindoeuropische Personalendung-m (ai.-mi, griech. - mi, altruss., lat. sum.)

Das Substantiv bewahrt im Ahd. die grammatischen Kategorien des Genus (3 Geschlechten), des Numerus (Singular, Plural) und des Kasus, die das Urgermanische besa und es seinerseits aus dem Indoeuropischen bernommen hatte. Auch der Flexionstyp der Substantive blieb im wesentlichen noch der alte.

Die gebruchlichsten Konjuktionen waren inti, ioh = "ich", ouh = "auch", doh = "doch" abur = "aber", odo = "oder". Aber es gab noch keine kausalen und finalen Konjuktionalwrter wie denn, folglich, daher, darum, infolgedessen u.a.

Das Ahd. besitzt Gliedstze fr alle Satzglieder, d.h. Subjekt, - Objekt - Prddikativ - Adverbial - und Attributstze. Die Endstellung des Prdikats im Gliedsatz, was die Gegenwartssprache prgt, gilt im Ahd. noch nicht als Regel. Doch kam sie in den Gliedstzen schon hufig vor:

Die Prteritoprsentia werden so bezeichnet, weil ihre Prsensformen alle Merkmale des starken Prterits haben, und zwar: den Ablaut des Stammvokals im Sg. und im Pl. und die Nullendungen in der, P. Sg.

Im Ahd. hatte das Verb die grammatischen Kategorien der Zeit, der Zahl, dr Person, die Kategorie des Modus (Indikativ, Konjuktiv, Imperativ). Aber die Kathegorie des Genus (Aktiv - Passiv) war noch nicht entwicklet. Es fehlte das Passiv.

Die althochdeutschen Sprachdenkmler zeugen davon, da die deutsche Sprache schon in jener Zeit einen reichen Wortschatz besa. Neben den Wrtern aus dem Bereich des alltglichen Verkehrs besa das Ahd. einen reichen Schatz von Wrtern aus dem Bereich des Geisteslebens, der Dichtung, der Viehzucht und des Ackerbaus, des Bau - Rechts - und Heereswesens. In den ahd. Sprachdenkmlern kommt das stndige Wachstum des Wortschatzes im Zusammenhang mit der Entwicklung der feudalen Kultur, der klerikalen Bildung, des Staats-und Rechtswesens, mit der bertragung zahlreicher lateinischer theologischer und philosophischer Schriften in die deutsche Sprache und der Schaffung der dazu notwendigen Terminologie zum Ausdruck.

Schon die ersten ahd. Sprachdekmler enthalten verschiedene Typen komplexer (zusammengesetzter) Stze. Aber ihre Zahl ist gering im Vergleich zur deutschen Gegenwartssprache. Sie entwickelten sich spter, in der Folgezeit.